top of page
Bücherregal als Symbolbild für den Blogbeitrag.

Blog

Warum eine weitere neue Wiki-App?

  • vor 1 Tag
  • 2 Min. Lesezeit
Wer heute ankündigt, eine neue Wiki-App zu entwickeln, bekommt oft dieselbe Reaktion:
Gibt es davon nicht schon genug?
Auf den ersten Blick scheint die Antwort eindeutig zu sein. Es existieren unzählige Werkzeuge für Notizen, Wissensmanagement und Dokumentation — von klassischen Wikis bis hin zu modernen All-in-One-Plattformen wie Notion oder Confluence.


Und trotzdem entsteht gerade heute wieder Raum für neue Wiki-Ansätze.


Warum? Weil viele bestehende Lösungen zwar mächtig geworden sind — aber oft nicht mehr einfach zu nutzen.



Das eigentliche Problem vieler Wiki-Systeme

Die meisten bekannten Wiki-Plattformen wurden ursprünglich für grössere Teams oder Unternehmen entwickelt. Diese Wiki-Systeme wie Notion sind technisch beeindruckend, wirken im Alltag jedoch häufig:

  • komplex

  • überladen

  • cloudabhängig

  • oder administrativ aufwendig


Viele Menschen möchten jedoch gar kein grosses Wissenssystem verwalten. Sie wollen einfach:

  • Arbeiten dokumentieren

  • Informationen später wiederfinden

  • Fotos ohne Aufwand ergänzen

  • Prozesse sauber festhalten

  • Angaben sammeln

  • oder persönliches Wissen strukturieren



Warum Einzelpersonen keine Benutzerverwaltung brauchen

Das ist vielleicht der wichtigste Punkt. Vor allem Handwerker, Berater, Privatpersonen oder Gamer benötigen oft keine komplexe Kollaborationsplattform für die Zusammenarbeit — sondern ein Werkzeug, das übersichtlich und einfach zu bedienen ist.


Moderne Wiki- und Wissensplattformen richten sich heute an Teams und das bringt Funktionen mit sich wie:

  • Benutzerverwaltung

  • Rollenmodelle

  • Rechtevergabe

  • Freigabeprozesse

  • Gruppenstrukturen

  • Teamspaces

  • externe Plugins

  • und Administrationsbereiche


Für grosse Organisationen sind solche Funktionen wichtig. Für Einzelpersonen, Selbständig-Erwerbende oder Handwerker dagegen völlig unnötig. Wer allein arbeitet möchte keine Zeit investieren in:

  • Berechtigungen konfigurieren

  • Benutzer einladen

  • Zugriffsrechte prüfen

  • Plugins managen

  • oder komplexe Strukturen verwalten.



Warum moderne Wiki-Lösungen immer mehr zu Abo-Fallen werden

Hinzu kommt ein weiterer Trend: Viele Plattformen entwickeln sich immer stärker zu Abo-Ökosystemen.

Was früher eine übersichtliche Anwendung war, besteht heute oft aus:

  • kostenpflichtigen Erweiterungen

  • Speicher-Upgrades

  • zusätzlichen KI-Angeboten

  • Team-Abonnements

  • plötzlich neuen Premium-Funktionen


Dadurch entsteht schnell das Gefühl, ständig mit neuen unnötigen Angeboten und versteckten Zusatzkosten konfrontiert zu werden.



Mobiles und müheloses Arbeiten statt technischer Hürden

Viele bekannte, kleinere Wiki-Lösungen wie wie TiddlyWiki oder Joplin haben ihren Ursprung häufig in der Desktop-Welt und wirken daher oft eher auf technisch affine Nutzer zugeschnitten. Im Alltag zeigt sich das häufig durch:


  • gewöhnungsbedürftige Markdown-Editoren

  • verschachtelte Menüs

  • komplizierte Navigation

  • kleine Bedienelemente erschweren Bedienung auf Smartphones


Die neue Wiki-App sollte deshalb konsequent dem "Mobile First"-Gedanken folgen und die Vorteile mobiler Geräte nutzen. Das Formatieren von Texten, das Einfügen von Bildern oder das Strukturieren von Informationen sollte sich leicht und selbstverständlich anfühlen — nicht wie das Bedienen eines komplexen Entwickler-Werkzeugs.



Ein neues Wiki ohne Ballast: smasi.app

Die smasi.app steht für eine neue Generation persönlicher Wiki-Apps: Einfach, lokal und auf das Wesentliche konzentriert.


Im Fokus von smasi.app stehen:

  • lokale Datenspeicherung

  • ohne Serverinstallation

  • 100 % Datenschutz

  • einfache Bedienung

  • Formatierungen ohne Markdown-Kenntnisse

  • und ein konsequenter „Mobile First“-Ansatz




bottom of page