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Warum eine weitere neue Wiki-App?

  • 16. Mai
  • 3 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 21. Mai

Wer heute ankündigt, eine neue Wiki-App zu entwickeln, bekommt oft dieselbe Reaktion:
Gibt es davon nicht schon genug?
Auf den ersten Blick scheint die Antwort eindeutig zu sein. Es existieren unzählige Werkzeuge für Notizen, Wissensmanagement und Dokumentation — von klassischen Wikis bis hin zu modernen All-in-One-Plattformen wie Notion oder Confluence.


Und trotzdem entsteht gerade heute wieder Raum für neue Wiki-Ansätze.


Warum? Weil viele bestehende Lösungen zwar mächtig geworden sind — aber oft nicht mehr einfach zu nutzen.



Das eigentliche Problem vieler Wiki-Systeme

Die meisten bekannten Wiki-Plattformen wurden ursprünglich für grössere Teams oder Unternehmen entwickelt. Diese Wiki-Systeme wie Notion sind technisch beeindruckend, wirken im Alltag jedoch häufig:

  • komplex

  • überladen

  • cloudabhängig

  • oder administrativ aufwendig


Viele Menschen möchten jedoch gar kein grosses Wissenssystem verwalten. Sie wollen einfach:

  • Arbeiten dokumentieren

  • Informationen später wiederfinden

  • Fotos ohne Aufwand ergänzen

  • Prozesse sauber festhalten

  • Angaben sammeln

  • oder persönliches Wissen strukturieren



Warum Einzelpersonen keine Benutzerverwaltung brauchen

Das ist vielleicht der wichtigste Punkt. Vor allem Handwerker, Berater, Privatpersonen oder Gamer benötigen oft keine komplexe Kollaborationsplattform für die Zusammenarbeit — sondern ein Werkzeug, das übersichtlich und einfach zu bedienen ist.


Moderne Wiki- und Wissensplattformen richten sich heute an Teams und das bringt Funktionen mit sich wie:

  • Benutzerverwaltung

  • Rollenmodelle

  • Rechtevergabe

  • Freigabeprozesse

  • Gruppenstrukturen

  • Teamspaces

  • externe Plugins

  • und Administrationsbereiche


Für grosse Organisationen sind solche Funktionen wichtig. Für Einzelpersonen, Selbständig-Erwerbende oder Handwerker dagegen völlig unnötig. Wer allein arbeitet möchte keine Zeit investieren in:

  • Berechtigungen konfigurieren

  • Benutzer einladen

  • Zugriffsrechte prüfen

  • Plugins managen

  • oder komplexe Strukturen verwalten.



Warum moderne Wiki-Lösungen immer mehr zu Abo-Fallen werden

Hinzu kommt ein weiterer Trend: Viele Plattformen entwickeln sich immer stärker zu Abo-Ökosystemen.

Was früher eine übersichtliche Anwendung war, besteht heute oft aus:

  • kostenpflichtigen Erweiterungen

  • Speicher-Upgrades

  • zusätzlichen KI-Angeboten

  • Team-Abonnements

  • plötzlich neuen Premium-Funktionen


Dadurch entsteht schnell das Gefühl, ständig mit neuen unnötigen Angeboten und versteckten Zusatzkosten konfrontiert zu werden.



Mobiles und müheloses Arbeiten statt technischer Hürden

Viele langjährige kleinere Wiki-Lösungen wie wie TiddlyWiki oder Zim haben ihren Ursprung in der Desktop-Welt und wirken daher oft eher auf technisch affine Nutzer zugeschnitten.

Im Alltag zeigt sich das häufig durch:


  • gewöhnungsbedürftige Markdown-Editoren

  • verschachtelte Menüs

  • komplizierte Navigation

  • kleine Bedienelemente erschweren Bedienung auf Smartphones


Die neue Wiki-App sollte konsequent dem "Mobile First"-Gedanken folgen und die Vorteile mobiler Geräte nutzen.



Warum moderne Wiki-Tools neu gedacht werden müssen

Joplin und Obsidian sind unbestritten leistungsfähige lokale Wiki-Lösungen. Trotzdem zeigt sich im Alltag oft: Die Arbeit mit Markdown ist nicht für jeden ideal. Zwar ist der Ansatz flexibel, gleichzeitig stösst man beim Layout und bei visueller Strukturierung an Grenzen.


Die neue Wiki-Lösung soll bewusst einen anderen Ansatz verfolgen: Anstatt Inhalte über Syntax aufzubauen, wird die neuartige Wiki-App auf vordefinierten und spezialisierten Abschnittstypen basieren. Dadurch lassen sich Informationen deutlich einfacher visuell ansprechend darstellen und strukturieren. Besonders die einfache Kombination von Bildern und Texten soll möglichst bequem erfolgen können.


Viele bestehende Wiki-Systeme benötigen zusätzliche Plugins, um alltägliche Funktionen wie PDF-Exporte, erweiterte Abfragen oder gezielte Bildausschnitte einbinden zu können. Damit entstehen zusätzliche technische Abhängigkeiten sowie ein höherer Wartungsaufwand.


Die neue Wiki-Lösung möchte deshalb möglichst viele dieser Funktionen direkt integriert bereitstellen — einfach nutzbar, visuell konsistent und ohne unnötige Abhängigkeiten.



Ein neues Wiki ohne Ballast: smasi.app

Die smasi.app steht für eine neue Generation persönlicher Wiki-Apps: Einfach, lokal und auf das Wesentliche konzentriert.


Im Fokus von smasi.app stehen:

  • lokale Datenspeicherung

  • ohne Serverinstallation

  • 100 % Datenschutz

  • einfache Bedienung

  • verschiedenste hilfreiche Abschnittstypen

  • praktische Hilfsfunktionen

  • Formatierungen ohne Markdown-Kenntnisse

  • und ein konsequenter „Mobile First“-Ansatz




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